Marketing-Ideen im internationalen Kunstbetrieb

Dr. Dorothea van der Koelen blickt auf 40 Jahre als erfolgreiche Unternehmerin und Wissenschaftlerin zurück. In einem künstlerischen Elternhaus mit humanistischer Bildung aufgewachsen, verbindet sich bei der promovierten Kunsthistorikerin auf besondere Weise ihre Liebe zum Schönen mit merkantilen Fähigkeiten. Am 12. August verriet Sie unseren Mitgliedern und Gästen ihr Erfolgsrezept

Heutige Galeriearbeit ist vielfältig verzahnt: von regional bis global reichen die Aktivitäten; eine weltweite Vernetzung ist notwendig, internationale Auftraggeber und Sammler (Kunden), aber auch internationale Spitzenkünstler und neue Tendenzen der Gegenwartskunst.

Die Tätigkeiten sind vielseitig und gehen weit über Ausstellungen und den reinen Verkauf hinaus: Beratungen von Firmen (Marketingkonzepte mit Kunst), Aufbau von Sammlungen, Kunst- am-Bau-Projekte und Kunst im öffentlichen Raum, externe Ausstellungsprojekte u.v.m. gehören dazu. Der Galerist wird zum Dienstleister seiner Kunden und Künstler.

Vertrauen schaffen ist die Basis, weil Kunst und seine Qualitätskriterien sich (scheinbar) einer Überprüfbarkeit durch den Rezipienten entziehen, denn „Mit Kunst heißt mit Ideen handeln“.
Dafür hat Dr. Dorothea van der Koelen zahlreiche Marketingtools entwickelt und mehrere Geschäftszweige gegründet: neben der Galerie gibt es einen Verlag für Kunstpublikationen, eine beratende Consulting, die Zweigstelle in Venedig und schließlich die gemeinnützige Stiftung.

Ihre  Erfahrungen von 40 Jahren als erfolgreiche Unternehmerin und Wissenschaftlerin zugleich (USP), spiegeln sich in der Stiftung wieder. Diese sitzt in der CADORO – dem neuen Zentrum für Kunst und Wissenschaft in Mainz. Die CADORO ist ein einmaliger Ort der Begegnung für zeitgenössische Kunst, aber auch eine Forschungs- und Förderstätte für junge Künstler, Kunsthistoriker und Kuratoren.
Das Thema der Stiftung ist TOP: Theorie, Ökonomie und Praxis zusammen bringen, Wissenschaft mit Wirtschaft fusionieren und den Dialog der Kulturen fördern.